11 Wege, dein Baby zu massieren, um seine Entwicklung zu fördern

Eine Massage kann nicht nur die Gesundheit deines Babys verbessern, sie kann auch die Entwicklung fördern. Zudem verstärken Massagen die Bindung zwischen dem Kind und der Bezugsperson. Man braucht dafür keine spezielle Ausrüstung. Einige einfache Techniken, etwas Freizeit und Liebe reichen völlig aus!

Wir von Sonnenseite laden dich und dein Kind ein, gemeinsam mit uns die Vorteile von Massagen zu erkunden.

Brust und Bauch

  • Beginne damit, sanft von der Brust deines Kindes entlang der Rippen nach unten zu streichen. Beide Hände sollten sich gleichzeitig, aber in verschiedene Richtungen bewegen. Vermeide zu viel Druck, besonders, wenn du ein Neugeborenes massierst.
  • Kleine Babys leiden oft unter Koliken. Dieses Problem kann mit einer Bauchmassage im Uhrzeigersinn gelöst werden. Experten warnen davor, diese Massage gegen den Uhrzeigersinn durchzuführen — dadurch können Verdauungsprobleme entstehen.
  • Die nächste Technik ahmt die Kurzfassung von “I love you” nach. Beginne damit, über den Unterbauch bis zur Brust deines Kindes zu streichen. Das ist der Buchstabe “I”. Nach diesen Bewegungen knickst du horizontal ab, das ist das auf den Kopf gestellte “L”. Für das umgekehrte “U” wiederholst du die vorherige Bewegung und streichst dann von den Achseln aus nach unten.

Arme und Beine

  • Umfasse den Arm deines Babys mit den Fingern deiner linken Hand. Massiere ihn, indem du von der Achsel bis zum Handgelenk vorwärts und rückwärts streichst. Wiederhole die Bewegung an beiden Armen, in beide Richtungen.
  • Wiederhole die Bewegungen am Bein des Babys. Umfasse es mit deinen Fingern, wie ein Armband, und reibe es vorsichtig. Massiere sowohl die Innen- als auch die Außenseite der Beine.
  • Nimm beide Arme des Kindes. Führe die rechte Hand nach links und die linke Hand nach rechts. Es sollte aussehen, als würde das Baby sich selbst umarmen. Du kannst auch mit beiden Armen kleine Kreise in beide Richtungen ausführen.
  • Finger und Zehen sind sehr sensibel, also ist es gut, sie auch zu stimulieren. Bewege deine Daumen über die Handinnenflächen und Fußsohlen, und drücke sanft jeden Finger und Zeh.

Rücken

  • Dreh dein Kind für die nächste Phase auf den Bauch und streiche sanft über seinen Rücken. Achte darauf, nicht aufs Rückgrat zu drücken. Streiche mit den Fingern beider Hände von den Pobacken bis zu den Schultern.

Kopf und Gesicht

  • Massiere die Kopfhaut deines Babys mit beiden Händen, als würdest du das Haar waschen. Du kannst auch mit den Fingerspitzen kreisförmige Bewegungen ausführen. Wenn du den Kopf deines Babys streichelst, sprich liebevoll mit ihm, um die Bindung weiter zu verstärken.
  • Ohrläppchen haben auch Nervenenden, also massiere sie mit deinem Daumen und Zeigefinger.
  • Du kannst wiederholt “Ich liebe dich” sagen, während du ein Herz auf das Gesicht deines Kindes malst. Beginne mit den Zeigefingern zwischen den Augenbrauen. Bewege dich dann zur Seite neben die Augenbrauen, das Gesicht hinunter und an den Wangen entlang, bis du am Kinn ankommst.

Die Massagen sind sehr wichtig für Baby und Bezugsperson

Massagen sind nicht nur perfekt, um die Liebe zu deinem Baby auszudrücken. Sie verbessern den Blutkreislauf, reduzieren Stresshormone und setzen Oxytocin frei. Experten haben bemerkt, dass dies das Nervensystem stimuliert, die Gehirnentwicklung vorantreibt und die motorische Entwicklung unterstützt.

Für Mütter ist es wichtig, die Bindung zu ihrem Kind zu spüren. Das erste Jahr der Mutterschaft kann schwierig sein. Deshalb können Massagen bei Wochenbettdepressionen helfen, denn sie setzen Liebes- und Glückshormone frei.

Habt ihr schon einmal versucht, euer Kind zu massieren? Welche Technik hat euer Baby besonders geliebt? Wir würden gerne eure Erfahrungen hören!

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