8 Hinweise darauf, dass man ein toxisches Elternteil ist

Laut dieser Studie steht psychischer Missbrauch durch die Eltern in Zusammenhang mit psychischen Problemen bei ihren aufwachsenden Kindern. Die mentale Gesundheit der Kinder kann langfristig gefährdet werden, wenn sie in einem toxischen häuslichen Umfeld aufwachsen und sich nicht sicher und geborgen fühlen. Erkennt man dieses Problem rechtzeitig, kann man es in der Zukunft verhindern.

Sonnenseite glaubt, dass wir als Eltern nie aufhören sollten zu lernen, wenn es darum geht, unsere Kinder richtig zu erziehen. Deshalb hoffen wir, dass du etwas Neues lernst, das dir helfen könnte, ein friedlicheres Zuhause zu schaffen.

1. Vergleiche unter den Geschwistern

Als Elternteil ist es schwer, seine Kinder nicht zu vergleichen. Egal ob es um Unterschiede im Verhalten, im Temperament und sogar in der Denkweise geht. Laut dem Erziehungsexperten Dr. Justin Coulson sollte das jedoch vermieden werden. Kinder die ständig mit Ihren Geschwistern verglichen werden fangen an, an sich selbst zu zweifeln. Es reduziert ihre Motivation und schafft Ängste, was wiederum Auswirkungen auf das ganze Leben des Kindes haben kann.

2. Die Kinder mit den eigenen Problemen belasten

Wir alle haben persönliche Probleme und diese sind besonders schwer zu bewältigen, wenn man Kinder hat. Es ist gut, wenn du mit ihnen darüber redest und ihnen einen gesunden Weg zeigst, ihre Gefühle zu äußern. Du solltest sie aber nicht mit deinen eigenen Problemen belasten. Es kann eine seltsame Dynamik entstehen, bei der das Kind zum Elternteil oder Freund wird. Wir sollten unsere Kinder nicht um emotionale Hilfe bitten und sie einfach Kinder sein lassen.

3. Den Frust an deinen Kindern rauslassen

Wir sollten unsere Frustration nie an jemandem auslassen, der nichts dafür kann — vor allem nicht an unseren Kindern. Wir sollten ihnen nicht das Gefühl geben, dass sie die Schuld tragen. Stattdessen sollten wir unsere Emotionen und den Grund dafür erkennen und uns selbst etwas Raum und Zeit geben, um uns zu beruhigen.

4. Die Gefühle deiner Kinder verleugnen

“Halb so wild”, ist eine sehr beliebte Antwort, die wir verwenden, wenn wir unser Kind beruhigen wollen. Das mag gut klingen, ist es aber eigentlich nicht. Wir müssen aufhören, die Gefühle unserer Kinder abzutun, sondern sie akzeptieren, über sie sprechen und Lösungen für ihre Probleme bieten, so klein sie auch erscheinen mögen. Wir dürfen nicht vergessen, dass ihre Gefühle echt sind und dass sie manchmal mehr Zuneigung brauchen, als ein einfaches: “Das ist schon okay.”

5. Bestrafung statt lehrreicher Momente

Oft ist Bestrafung der einfachste Weg, mit einem ungezogenen Kind umzugehen. Aber in vielen Fällen wird dadurch das schlechte Verhalten nur verstärkt und nicht korrigiert. Stattdessen sollten Eltern versuchen, schlechtes Verhalten in lehrreiche Momente zu verwandeln. Auf diese Weise kann das Kind lernen, warum bestimmte Dinge falsch sind. Wir sollten auch positive Verstärkung bieten, wenn Kinder ein gutes Verhalten an den Tag legen.

6. Ständige Kritik an deinen Kindern

Wenn wir unsere Kinder zu oft kritisieren, schadet ihnen das in mehr als einer Hinsicht. Eine Studie zeigt, dass Kinder, die kritische Eltern haben, weniger auf die Gefühle anderer achten. Das schränkt ihre Fähigkeit ein, andere Menschen zu lesen, um Beziehungen aufzubauen und zu pflegen.

7. Negative Wortwahl, um sie oder ihre Handlungen zu beschreiben

Je öfter wir negative Worte gegenüber Kindern verwenden, desto mehr leidet ihr Selbstwertgefühl. Sie können sehr zerstörerisch sein und ihr Verhalten und ihre Selbstwahrnehmung beeinflussen. Sie als “schüchtern”, “unordentlich”, “Heulsuse”, “nervig”, “stur” und mehr zu bezeichnen, kann schon in jungen Jahren schwerwiegende negative Auswirkungen auf sie haben.

8. Keine Grenzen kennen und ihre Unabhängigkeit unterdrücken

Wenn du deinen Kindern nicht erlaubst, unabhängig zu sein, kann das zu einer sehr toxischen Atmosphäre führen. Wenn du versuchst, alles über das Leben deines Kindes zu wissen, dein Kind davon abhältst, seinen eigenen Weg zu gehen, und ständig in seinen persönlichen Raum eindringst, sind das klare Anzeichen für eine Verstrickung. Das kann dazu führen, dass dein Kind nicht weiß, wer es ist, dass es ihm an Individualität fehlt und dass es nicht in der Lage ist, Konflikte zu lösen.

Kannst du dich daran erinnern, dass du als Kind einige dieser schädlichen Dinge erlebt hast? Hast du selbst schon einige dieser Fehler begangen?

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