10 Dinge, die jede Mutter wissen muss, bevor sie ein zweites Kind bekommt

Während der Schwangerschaft muss die Gebärmutter sich in 9 Monaten um das fast 500-fache ihrer Größe erweitern und danach zu ihrer Originalgröße zurückkehren. Das Gehirn wird auch nicht verschont: viele Schwangere berichten von Gedächtnisproblemen und Verwirrung. Aber selbst dann sind viele von uns gewillt, das Ganze zwei oder sogar dreimal durchzumachen. Allerdings ist jede Schwangerschaft anders — und die zweite sogar noch mehr.

Sonnenseite hat einige wichtige Fakten über die Unterschiede zwischen der ersten und zweiten Schwangerschaft herausgesucht. Aber man muss immer im Kopf behalten, dass jede Schwangerschaft eine ganz eigene, besondere Reise ist.

1. Zweite Schwangerschaften können dich müder machen

Erinnerst du dich an deine erste Schwangerschaft und wie energetisch du warst? Das war eine besondere Zeit in deinem Leben. Du wurdest von deinem Partner, deinen Freunden und deiner Familie sehr verwöhnt. Aber in deiner zweiten Schwangerschaft musst du dich schon um dein erstes Kind kümmern. Deshalb hast du eventuell nicht so viel Zeit für dich selbst wie zuvor.

Außerdem wird dein Körper mit einem Hormon namens Progesteron überflutet. Es bereitet deinen Körper auf die ganzen Veränderungen während der Schwangerschaft und Geburt vor. Der Nebeneffekt dieses Hormons ist Erschöpfung, also könntest du dich während deiner zweiten Schwangerschaft schlapper fühlen im Vergleich zum ersten Mal.

2. Die Geburt könnte anders verlaufen

Auch die Erfahrungen während der Geburt könnten bei einem zweiten Kind ganz andere sein. Die meisten Frauen sind sich einig, dass man bei der zweiten Geburt oft weniger Wehen hat und jede weitere Geburt leichter wird. Deine Erfahrung aus deiner ersten Geburt wird dir helfen, und du könntest beim zweiten Mal besser vorbereitet sein.

Wenn du beim ersten Mal allerdings einen Kaiserschnitt hattest, dann sind die Chancen einer VBAC, einer “Vaginalgeburt nach dem Kaiserschnitt”, relativ gering. Das ist aber von Fall zu Fall unterschiedlich.

3. Du wirst die Bewegungen des Babys früher spüren

Bei Erstschwangerschaften kann man die Bewegungen des Babys normalerweise zum ersten Mal zwischen der 16. und 25. Schwangerschaftswoche fühlen. In der zweiten Schwangerschaft kannst du die Bewegungen schon in 13. Woche spüren — auch, weil du schon weißt, wie sie sich anfühlen.

4. Der Babybauch könnte größer und früher sichtbar sein

Bei vielen Frauen, die zum ersten Mal schwanger sind, entwickelt sich der Babybauch meist im zweiten Trimester. In den ersten drei Monaten sieht man ihn nur selten. Bei einer zweiten oder dritten Schwangerschaft kann der Bauch aber früher wachsen.

Experten sagen, dass dies an den Bauchmuskeln liegt, die schon etwas gedehnt und eventuell nicht zu ihrer ursprünglichen Größe zurückgekehrt sind. Eine zweite Schwangerschaft zu verstecken, ist also nicht so einfach, wie die erste geheim zu halten. Außerdem kann es auch mehr Schwangerschaftsstreifen bedeuten.

5. Morgenübelkeit könnte entweder ausbleiben oder viel stärker auftreten

Morgenübelkeit ist nicht vorhersehbar, und während deiner zweiten Schwangerschaft könnte sie ganz anders ablaufen als bei deiner ersten.

Bei manchen Frauen entwickelt sich die verhasste Morgenübelkeit nie. Bei anderen könnte sie aber schlimmer sein als bei der ersten Schwangerschaft.

6. Die Brüste könnten weniger wehtun oder gar nicht schmerzen

Erstschwangerschaften sind normalerweise von so starken Brustschmerzen begleitet, dass BHs zum Erzfeind werden. Aber bei vielen Frauen sind die Brüste während der zweiten Schwangerschaft lange nicht so empfindlich. Und die Brüste werden beim zweiten Mal auch nicht mehr so groß.

7. Weniger Lebensmittelempfindlichkeiten vereinfachen das Leben

Du könntest auch feststellen, dass dein Heißhunger oder deine Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Lebensmitteln in der zweiten Schwangerschaft nachlässt. Auf der anderen Seite könntest du auch ganz neue Lebensmittel zu lieben oder zu hassen lernen.

8. Das Baby könnte tiefer sitzen.

Nach der ersten Schwangerschaft sind die Bauch- und Beckenmuskeln geschwächt. Vielleicht saß dein Baby in der ersten Schwangerschaft höher. In der zweiten könnte es jetzt tiefer sitzen, denn die Muskeln sind nicht mehr so elastisch.

Dies kann zu Druckgefühlen und Schmerzen im Beckenbereich führen. Becken-Kippungen und Kegel-Übungen können bei Unwohlsein helfen.

9. Postpartale Wehen könnten intensiver und schmerzhafter sein

Nach der Geburt deines Babys muss die Gebärmutter hart arbeiten, um wieder zu ihrer ursprünglichen Größe zurückzukehren. Während sie sich zusammenzieht, spürst du postpartale Wehen oder Nachwehen. Nach deiner ersten Geburt könntest du eine milde Version davon erlebt haben, die sich wie Periodenkrämpfe anfühlte.

Diese Schmerzen werden bei zweiten Schwangerschaften und denen danach stärker. Du könntest sie sogar am meisten spüren, wenn du stillst. Studien legen nahe, dass in schweren Fällen nach mehreren Geburten eine Schmerztherapie nötig sein kann, um ein gesundes Stillen zu ermöglichen.

10. Zweite Schwangerschaften könnten mehr Rückenschmerzen auslösen

Eines der vielen Hormone, die während der Schwangerschaft in deinem Körper produziert werden, ist Relaxin. Seine Aufgabe ist es, deinen Körper auf die Geburt vorzubereiten, indem es Muskeln und Gelenke lockert. Du könntest während deiner ersten Schwangerschaft störende Krämpfe und Schmerzen haben, besonders im Rücken.

In deiner zweiten Schwangerschaft werden diese Schmerzen vermutlich schlimmer. Der Täter ist erneut Relaxin, welches deine schon losen Gelenke und Muskeln noch mehr lockert, was Unbehagen verursacht.

Habt ihr schon von der Studie gehört, die aussagt, dass zweite Kinder vermutlich eher Unruhestifter werden? Würdet ihr dem zustimmen?

Teilt doch die Geschichten eurer ersten und zweiten Schwangerschaften in den Kommentaren mit uns.

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