7 Situationen, die bedeuten, dass du in Gefahr sein könntest

Von Umschlägen im Auto bis zu seltsamen Dingen auf der Motorhaube. Betrüger haben es auf jeden unabhängig von Alter und Hintergrund abgesehen, daher ist es schwer vorherzusagen, wer ihr nächstes Opfer sein wird. Außerdem werden Kriminelle und Betrüger bei ihren Versuchen, sich dir zu nähern, dich zu betrügen oder gar anzugreifen, immer gerissener. Wir können uns nur schützen, indem uns ihre üblichen Tricks geläufig sind.

Wir bei Sonnenseite haben die ungewöhnlichsten Anzeichen von Ärger und was du in dem jeweiligen Fall tun solltest, zusammengetragen.

1. Umschlag auf dem Beifahrersitz

Wenn du auf dem Beifahrersitz einen Umschlag findest, obwohl du sicher warst, dass dein Auto zugeschlossen war, bedeutet das, dass jemand in der Lage war einzubrechen. Aber das ist noch nicht das Ende des Betrugs. In dem Umschlag steckt vermutlich eine Nachricht, die wie folgt lauten könnte:

Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben das Sicherheitssystem ihres Autos getestet und wie sie sehen, war es ganz leicht einzudringen. Wir erwarten daher, dass sie uns für diesen Test entlohnen und bauen ihnen dafür ein besseres Sicherheitssystem ein."

Aber davon solltest du die Finger lassen. Denn Menschen, die dich bedrohen, Geld zu geben, ermutigt sie nur, es wieder zu tun. Melde den Vorfall bei der Polizei und lass das Sicherheitssystem deines Autos von einer vertrauenswürdigen Werkstatt überprüfen.

2. Wasserflasche auf der Motorhaube

Wenn du auf deiner Motorhaube eine Wasserflasche entdeckst, fass sie nicht an und fahre direkt in eine Werkstatt oder zur Polizei und lass das GPS-Ortungssystem deines Autos überprüfen. Denn die Wasserflaschentechnik wird oft von Entführern und Autoschiebern verwendet, um dich aus deinem Auto zu locken. Wenn du also etwas Seltsames auf der Motorhaube bemerkst — und sei es nur eine Flasche — fahre sofort los und steige nicht aus, um das Objekt zu entfernen.

3. Kaputtes Taxameter

Wenn du in ein Taxi steigst und dir der Fahrer weismachen will, dass sein Taxameter nicht funktioniert, steige sofort wieder aus. Lass ihn auf keinen Fall losfahren. Er wird dir vermutlich viel mehr abknöpfen, als die Fahrt wert ist. Erst recht, wenn du ein Tourist bist und auch wie einer aussiehst.

4. Abschlepphilfe von Fremden

Wenn du auf der Straße Hilfe brauchst, solltest du dich von Fremden, die ihre Dienste anbieten, lieber fernhalten, es sei denn du bist sicher, sie sind vertrauenswürdig. Es gibt Abschleppunternehmen, die Profit aus armen, gestrandeten Autofahrern schlagen wollen.

Wenn also ein Abschleppwagen anhält, den du gar nicht gerufen hast, nimm die Hilfe nicht an. Sie berechnen dir sicher einen höheren Preis und rücken dein Auto erst raus, wenn du gezahlt hast. Wenn du nicht sicher bist, ob der Abschleppwagen von der angerufenen Firma geschickt wurde, rufe ein weiteres Mal an und lass dir das Nummernschild nennen, um den Richtigen zu identifizieren.

5. Dein Auto neben einem Van parken

Dein Auto neben einem größeren Fahrzeug zu parken, kann ein Risiko darstellen. Es versperrt die Sicht und du kannst leicht das Opfer eines Verbrechens werden. Stelle dein Auto als möglichst nicht neben größeren Vans und Transportern ab.

6. Die Bank fragt dich nach deiner PIN

Eines darfst du nie vergessen: Deine Bank fragt dich niemals nach deinem Passwort oder deiner PIN. Wenn dich also jemand anruft und behauptet, ein Bankmitarbeiter zu sein und sich nach deinem Passwort oder der PIN erkundigt, kannst du gleich wieder auflegen. Danach rufst du am besten direkt deine Bank an und informierst sie über den Vorfall.

7. Du wirst gebeten, auf ungewöhnliche Art und Weise zu bezahlen

Ein vertrauenswürdiges Unternehmen bittet dich nie mittels Western Union, MoneyGram oder sogar Geschenkkarten und Coupons zu bezahlen. Falls jemand das tut, ist es ein sicheres Zeichen, dass dich ein Betrüger kontaktiert hat. Vor allem, wenn sie Druck machen, dass du möglichst schnell bezahlst, solltest du skeptisch werden und auf keinen Fall eine Zahlung veranlassen.

Kennst du weitere Anzeichen für Gefahr? Bist du schon einmal Opfer eines Betrugs geworden? Was hast du getan?

Diesen Artikel teilen