8 Fehler beim Waschen, die Maschinen ruinieren können

Eine Waschmaschine ist eines der wichtigsten Haushaltsgeräte. Allerdings kann sie sehr launisch sein und erfordert viel Pflege, denn wenn etwas schiefgeht, werden die Nachbarn unter euch nicht gerade erfreut sein. Und sehr oft sind wir selbst schuld, wenn eine Waschmaschine kaputtgeht, weil wir die Anweisungen nicht befolgen oder gegen die Regeln verstoßen.

Wir von Sonnenseite möchten euch vor den Dingen warnen, die wir immer wieder tun und die unsere Waschmaschinen beschädigen können. Wir hoffen, dass unsere Leser alle Regeln befolgen und ihre Waschmaschinen mit Sorgfalt benutzen. Im Bonusteil verraten wir euch, warum und wie lange gewaschene Wäsche in der Waschmaschine bleiben darf.

Wir benutzen zu viel Waschmittel

Viele Menschen verfolgen den Irrglauben, dass das Waschergebnis umso besser wird, je mehr Waschmittel sie verwenden. Das stimmt aber nicht, und das sagen sogar die Hersteller selbst. Die Verwendung von zu viel Waschmittel kann zu großen Problemen führen, wie z. B. zu überschüssigem Schaum, der den Abfluss verstopfen kann.

Außerdem kann das überschüssige Waschmittel die Schublade verstopfen, sodass das Waschmittel gar nicht erst an die Wäsche gelangt und diese schmutzig bleibt.

Wir waschen Socken und Unterwäsche ohne Wäschenetz

Laut einer Statistik sind die meisten Probleme mit Waschmaschinen auf die Trommel zurückzuführen. Ein Wäschenetz kann sicherstellen, dass ihr nach dem Waschen genau so viele Socken herausholt, wie ihr hineingelegt habt. Außerdem werden kleinere Gegenstände daran gehindert, in den Filter zu gelangen und diesen kaputtzumachen. So ist auch eure Wäsche sicherer, da keine Kleinteile in der Trommel stecken bleiben.

Wir reinigen den Filter zu selten oder gar nicht

Filter in Waschmaschinen sind wirklich wichtig. Sie fangen all die kleinen Dinge auf, die dort eigentlich nichts zu suchen haben, wie Münzen, Haargummis und andere Sachen. Du solltest den Filter viermal im Jahr reinigen, oder sogar noch öfter, wenn die Maschine schlecht riecht oder ihre Arbeit nicht richtig macht.

Wir geben zu viele Dinge in die Trommel

Auch wenn ihr einen großen Haufen schmutziger Wäsche habt, ist es keine gute Idee, eure Maschine zu überladen. Erstens wird die Wäsche dann nicht richtig sauber, und zweitens verkürzt eine Überlastung die Lebensdauer der Maschinenteile. Natürlich ist es auch keine gute Idee, nur ein paar Kleinigkeiten zu waschen, denn das ist einfach zu teuer.

Die ideale Beladung ist die Folgende:

  • Baumwolle und Leinen: 3/4 der Maschine beladen.
  • Synthetikstoffe: 1/2 der Maschine beladen.
  • Wolle: 1/3 der Maschine beladen.

Wir stellen die Maschine falsch auf

Manchmal sind es nicht unsere Gewohnheiten, die die Waschmaschinen kaputtmachen, sondern die Art und Weise, wie eine Maschine aufgestellt ist. Während der letzten Phase des Waschvorgangs dreht sich die Trommel unglaublich schnell, sodass die Maschine wackeln kann.

Hier sind die häufigsten Gründe, warum eine Waschmaschine stark wackelt:

  • Der Boden ist nicht ganz eben.
  • Die Transportbolzen befinden sich noch an der Maschine.
  • Das Lager oder die Stoßdämpfer sind kaputt.

Wir verwenden Waschmittel, die nicht für Maschinen geeignet sind

Die Probleme beginnen, wenn wir nach dem Kauf der Maschine die Bedienungsanleitung wegwerfen. In den Handbüchern steht immer, dass man keine anderen Reinigungsmittel verwenden darf als die, die dafür vorgesehen sind. Was passiert also, wenn man Handwaschmittel in eine Waschmaschine gibt, fragt ihr euch? Zu viel Schaum kann sie kaputt machen.

Wir reinigen und waschen die Waschmaschine zu selten

Wenn die Maschine anfängt, schlecht zu riechen, ignorieren wir das meistens, geben mehr Waschmittel hinein und versuchen, die Wäsche nicht in der Trommel zu lassen. Aber der schlechte Geruch in der Trommel ist ein Zeichen dafür, dass wir das Gerät nicht richtig pflegen. Abgesehen von der Reinigung des Filters sollten wir auch den Trommelwaschmodus einschalten. Wenn ihr über keinen solchen Modus verfügt, könnt ihr den normalen Waschgang mit hoher Temperatur, aber ohne Wäsche darin, einschalten. Fügt auch etwas Essig hinzu.

Außerdem sind feuchte und warme Umgebungen ein guter Nährboden für Schimmel. Deshalb ist es besser, die Tür der Waschmaschine offen zu halten, wenn sie nicht benutzt wird. Versucht auch, die kleine Schublade für das Waschmittel trocken zu halten.

Wir verwenden kein weiches Wasser

Wir alle wissen, dass Leitungswasser nicht ideal für unsere Gesundheit ist. Deshalb kaufen wir Wasserfilter oder trinken abgefülltes Wasser. Es ist großartig, dass wir uns um unsere Gesundheit kümmern, aber wer kümmert sich um unsere Waschmaschine? Hartes Wasser verschlechtert die Qualität der Wäsche und führt zur Bildung von Kalkablagerungen. Um zu prüfen, wie hart euer Wasser ist, könnt ihr einen kleinen Test machen.

Dazu braucht man Flüssigseife, Wasser und eine durchsichtige Flasche. Füllt 1/3 der Flasche mit Leitungswasser. Gebt ein paar Tropfen Flüssigseife dazu, schließt den Deckel und schüttelt die Flasche. Wenn man nur schwer durch das Wasser hindurchschauen kann, oder das Wasser eine milchige Farbe hat, habt ihr wahrscheinlich hartes Wasser. Umgekehrt gilt: Wenn sich Schaum auf der Oberfläche bildet und das Wasser durchsichtig bleibt, habt ihr weiches Wasser. Wenn ihr hartes Wasser habt, solltet ihr mehr Waschmittel verwenden.

Bonus: Ihr könnt die gewaschene Wäsche in der Maschine lassen — aber nicht länger als 12 Stunden

Manchmal müssen wir unsere Pläne kurzfristig ändern, weil wir Wäsche waschen müssen. Es passiert immer wieder, dass wir das Haus verlassen wollen, aber 10 Minuten warten müssen, bis die Wäsche fertig ist. Experten sagen jedoch, dass es gar nicht so schlimm ist, die gewaschene Wäsche ein paar Stunden in der Trommel zu lassen. Mit “ein paar” Stunden sind aber nur 8-12 Stunden gemeint, nicht Wochen.

Wenn man die Maschine sauber hält, die Trommel reinigt und die Tür offen lässt, wird sich wahrscheinlich kein schlechter Geruch bilden.

Habt ihr eure Waschmaschine in einem dieser Punkte wiedererkannt? Welche Fehler habt ihr gemacht?

Diesen Artikel teilen