10 Königliche Baby-Regeln, von denen du wahrscheinlich nichts wusstest

Psychologen zufolge ist es absolut notwendig, Kinder zu disziplinieren. Auf diese Weise erlangen sie bessere soziale Fähigkeiten, Freunde, Selbstvertrauen und Selbstständigkeit. In der Königsfamilie scheinen jedoch (gesprochene und unausgesprochene) Regeln jeden Schritt der Mitglieder zu kontrollieren, auch die des Nachwuchses.

Wir von Sonnenseite waren neugierig auf die Traditionen, die diese Babys vor und nach ihrer Geburt umgeben, und hier sind unsere kuriosen Erkenntnisse.

1. Königliche Debüts finden bereits kurz nach der Geburt statt

Das Volk sieht die Babys nur wenige Stunden nach der Geburt. Und die Mutter muss gut aussehen: Sich von den Wehen zu erholen ist keine Entschuldigung dafür, der Presse ungeschminkt entgegenzutreten. Kate Middleton zum Beispiel war bei der Geburt von Prinz George im Jahr 2013 geschminkt und trug sogar High Heels. Auch auf das Outfit kommt es an — Kates gepunktetes Kleid scheint eine Hommage an Prinzessin Dianas Look nach der Geburt von Prinz William gewesen zu sein.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die königlichen Mütter keine große Auswahl an Schuhen haben. In der Regel tragen sie immer enge, geschlossene Schuhe, auch wenn ihre Füße und Knöchel nach der Geburt geschwollen sind.

2. Babypartys gibt es nicht

Obwohl es kein direktes Verbot von Babypartys gibt, und diese Tradition in Großbritannien immer beliebter wird, werden sie vom britischen Königshaus immer noch als “amerikanische Erfindung” betrachtet. Aber keine Sorge, an Geschenken für den königlichen Nachwuchs mangelt es nicht. Prinzessin Charlotte bekam zu ihrem ersten Geburtstag beispielsweise Geschenke aus 64 verschiedenen Ländern.

3. Viele Hebammen helfen bei der Entbindung

Die Tradition, dass Hebammen bei der Entbindung helfen, lässt sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen, als nur Frauen im Raum sein durften. Heutzutage ist es kein Stigma mehr, männliche Ärzte hinzuzuziehen. Insgesamt ist das Team aus verschiedenen medizinischen Spezialisten beeindruckend: Manchmal sind mehr als 20 Personen beteiligt.

4. Das Geschlecht des Babys muss geheim gehalten werden

Normalerweise hält die königliche Familie das Geschlecht des Babys sowie den genauen Geburtstermin geheim (Ausnahme: Prinz Harry und Meghan Markle gaben in einem Interview bekannt, dass sie ein Mädchen erwarten). Die Öffentlichkeit wird jedoch über den Gesundheitszustand der Mutter informiert. In der offiziellen Ankündigung von Kate Middletons Schwangerschaft wurde zum Beispiel auch ihre Morgenübelkeit erwähnt.

5. Die Auswahl an Namen ist begrenzt

In der britischen Königsfamilie ist es üblich, die Namen für Neugeborene nach dem eigenen Stammbaum auszuwählen, ohne dabei wirklich kreativ zu werden. Wenn ein Kind jedoch recht weit hinten in der Erbfolge steht, haben die Eltern mehr Freiheiten. Es ist auch erwähnenswert, dass die Royals in der Öffentlichkeit die förmlichen Versionen ihrer Namen verwenden; So nennt Prinz William seine Kate Middleton zum Beispiel Catherine.

6. Nach der Geburt eines neuen Mitglieds der Königsfamilie gibt es eine offizielle Bekanntmachung

Nach der Geburt eines Kindes hängt der Buckingham Palast eine offizielle Erklärung, die von den Palastärzten unterschrieben wurde, auf einer speziellen Staffelei aus und es gibt einen Ausrufer, der den Menschen die Einzelheiten mitteilt. Außerdem werden berühmte Wahrzeichen wie das London Eye, die Tower Bridge usw. blau (im Falle eines Jungen) oder rosa (im Falle eines Mädchens) beleuchtet.

7. Die Kanonen werden gefeuert

Kanonensalven sind in London nach der Geburt eines jeden Prinzen oder einer Prinzessin Tradition. Als zum Beispiel Prinzessin Charlotte geboren wurde, gab es 41 Kanonenschüsse im Hyde Park und Salven von 13-Pfünder-Feldkanonen. Außerdem gaben die Soldaten in den Schlössern von Cardiff, Hillsborough und Edinburgh ebenfalls Schüsse ab.

8. Königliche Kinder müssen jede Menge Regeln und Protokolle befolgen

Die Mitglieder der britischen Herrscherfamilie müssen viele Regeln und Protokolle befolgen, und auch die Kinder sind da keine Ausnahme. Sie müssen an einer Vielzahl von Veranstaltungen teilnehmen, darunter königliche Hochzeiten, die jährliche Trooping the Colour-Zeremonie, die Geburtstagsfeiern ihrer Urgroßmutter und vieles mehr. Apropos Königin Elisabeth II.: Sogar die jüngsten Familienmitglieder müssen schon mit 5 Jahren vor ihr knicksen oder sich verneigen.

9. Es gibt viele Paten, aber sie dürfen nicht aus der unmittelbaren Familie sein

Die Regeln sind einfach: Erstens dürfen die Paten nicht aus der unmittelbaren Familie stammen und zweitens gilt: Je mehr, desto besser (angeblich)! Während die meisten von uns nur zwei Paten haben, hat Prinz George sieben, Prinzessin Charlotte fünf und Prinz Louis sechs (wie auch sein Vater, der auf dem Foto oben zu sehen ist). Es wird vermutet, dass die royalen Kinder aufgrund ihres komplexen Lebens zusätzliche Unterstützung brauchen.

10. Königliche Babys bekommen spezielle Decken

Wenn es um die königlichen Babys geht, sind selbst die kleinsten Details wichtig. Zum Beispiel werden die Wolldecken, in die die Kinder bei ihrem Debüt eingewickelt werden, von einer englischen Firma namens G.H.Hurt & Son hergestellt, die seit über 100 Jahren luxuriöse Strickschals produziert.

Welche Babyregeln und Bräuche gibt es in deiner Familie?

Bildnachweis der Vorschau East News, DOMINIC LIPINSKI/AFP/East News
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